Monika  Jessner

                     Hundemasseurin                          Alles für das innere und äussere Wohlbefinden Ihres Hundes    

Schallwellen- & Vibrationstherapie mit Novafon

Diese Therapieform unterstützt die Schmerzreduktion und Regeneration bei akuten und chronischen Beschwerden von Kopf, Hals, Wirbelsäule, Rücken und der Extremitäten sowie bei Arthrose.

Gezielte lokale Vibrationen (mit verschiedenen Aufsätzen am Gerät) lösen myofasziale Verspannungen und Verklebungen, helfen bei der Narbenheilung, reduzieren Schmerzen und normalisieren Bewegungsabläufe, welche sich der Hund durch Schonhaltung aufgrund von Verletzungen, orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen angewöhnt hat. Diese Therapie wird auch bei Phantomschmerzen eingesetzt. Die Anwendung wird vom Hund als angenehm und entspannend wahrgenommen. Die Dauer der Therapieanwendung beträgt ca. 10-15 Minuten pro Tag und sollte je nach Grad der Beschwerden mehrmals hintereinander erfolgen, am besten in Kombination mit Massageeinheiten. 

Myofasziales Schmerzsyndrom Kopf und Hals: 

Verschiedene Muskelstränge am Kopf ermöglichen dem Hund Bewegungen. Ohren spitzen, schnüffeln, Augen schließen, bellen oder kauen. Treten in der Halsmuskulatur Verspannungen auf, wird sich das möglicherweise auf den ganzen Körper auswirken. Ursachen dafür können krankheitsbedingt sein, ein schlechter Schlafplatz, übermäßiger Sport oder lange Autofahrten in der Hundebox. 

Myofasziales Schmerzsyndrom am Rücken und an der Wirbelsäule:

Rückenschmerzen treten auch bei Hunden auf. Die Wirbelsäule von Hunden besteht aus 7 Halswirbel, 13 Brustwirbel und 7 Lendenwirbel. Sie dienen dem Schutz des Rückenmarks innerhalb des Wirbelkanals, stabiler Haltung und der Fortbewegung. Die insgesamt 27 beweglichen Wirbelkörper stellen den Ansatzpunkt der Rumpfmuskulatur dar, welche für das Balancegefühl verantwortlich sind. 

DLSS - Degenerative lumbalsakrale Stenose 

wird auch als CEKS - Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine häufige Erkrankung des letzten Wirbelsäulenabschnitts bei Hunden und Katzen, deren Diagnose oftmals sehr schwierig zu stellen ist. Diese Erkrankung wird zwar als neurologisches Problem definiert, äussert sich oftmals aber eher orthopädisch. 

Beispiele: Kraftausfall in der Hinterhand, Probleme beim Treppensteigen oder Springen, Schmerzen beim Rückenstrecken und Spielen. In weiter Folge schleifende Hinterpfoten und Probleme beim Urin- und Kotabsetzen. 

Beschwerden an den Extremitäten:

Ellbogendysplasie (ED) oder Hüftdysplasie (HD) sind erblich bedingt. Diese Fehlbildungen führen von Lahmheit bis zur Arthrose. Die Diagnose wird mittels Röntgen oder Computertomografie gestellt.  Arthrosen sind degenerative Gelenkserkrankungen, welche zu den häufigsten Erkrankungen bei Hunden zählen. Es handelt sich hierbei um dauerhaften Abbau der Gelenksknorpel, welcher über das normale altersbedingte Maß hinausgeht. Durch diesen Knorpelverschleiß folgt die Zerstörung der Gelenkflächen, Umbauprozesse im angrenzenden Knochen und Deformierung der Gelenke. Normale schmerzfreie Bewegung ist für den Hund somit nicht  mehr möglich. 


Reizstromtherapie

Hierbei handelt es sich um eine Therapieform mit exzellenten Resultaten zur Nerven- und Muskelstimmulation mithilfe von Elektroden. Je nach Frequenz und Amplitude wird die Ausschüttung von Endorphinen gefördert, um schmerzlindernde Wirkungen an Gelenken zu erzielen, Schmerzen lokal zu behandeln oder auch atropischen Prozessen und Muskelschwund entgegenzuwirken. 

Wenn die Sensibilität nach Nervenschädigungen oder die Durchblutung nach chirurgischen Eingriffen verbessert werden soll, dann kommt die Elektrotherapie zur Anwendung. 

Die Dauer einer Behandlungseinheit beträgt zwischen 15-20 Minuten.